Nach VMS-Ausbau: City-Bahn startet Verkehr Chemnitz – Aue

  • Eröffnung am 29. Januar 2022 – coronabedingt ohne Feier
  • Heute Generalprobe: Stresstest für Strecke, Technik und Personal
  • 30-Minuten-Takt bis Thalheim, Stundentakt nach Aue

Chemnitz/Aue – Geschafft: Nach reichlich zwei Jahren Bauzeit rollen ab 29. Januar 2022 über die Strecke Chemnitz – Aue wieder Bahnen.
VMS-Geschäftsführer Mathias Korda: „Für rund 80 Mio. Euro hat der VMS die Strecke umgebaut und an die Erfordernisse eines modernen Eisenbahnbetriebes und des Chemnitzer Modells angepasst.“
Heute ist Stresstest für die Mitarbeiter der City-Bahn Chemnitz (CBC), die die Strecke bedient, heißt: Generalprobe mit vollem Fahrplandurchlauf.

Carsten Michaelis, Vorsitzender des Aufsichtsrates der City-Bahn Chemnitz: „Die Bahnstrecke ist ein wichtiger Meilenstein fürs Chemnitzer Modell. Sie erschließt das Zwönitztal und verbindet das Oberzentrum Chemnitz mit Aue.“

Bedient wird die Strecke von zwei Linien der CBC:

  • C13 fährt bislang von Burgstädt bis Chemnitz-Technopark. Ab nächsten Sonnabend verkehrt sie weiter bis Aue im Stundentakt.
  • C14 verkehrt bislang von Mittweida bis Chemnitz-Technopark. Ab nächsten Sonnabend verkehrt sie weiter bis Thalheim im Stundentakt.

Das heißt: Zwischen Chemnitz und Thalheim überlagern sich die Linien und es entsteht somit ein 30-Minuten-Takt.
Die Fahrpläne sind in die elektronische Fahrplanauskunft des VMS und der DB AG eingepflegt: www.vms.de/fahrplan, www.bahn.de, DB Navigator.

CBC-Geschäftsführer Friedbert Straube: „Die City-Bahn verbindet Chemnitz mit den schönen Städten und Dörfern der Region. Wir fahren bisher nach Stollberg, Burgstädt, Mittweida und Hainichen. Nicht irgendwie, sondern umsteigefrei. Nun werden auch alle Orte auf der Achse Thalheim – Zwönitz – Aue bis in die Chemnitzer Innenstadt durchgebunden.“

170 CBC-Kollegen und weitere Mitarbeiter in der Werkstatt der CVAG arbeiten für den reibungslosen Ablauf. 50 Betriebseisenbahner sind jeden Tag fast rund um die Uhr mit den Zügen im gesamten Streckennetz unterwegs.

Straube: „Ich freue mich, dass wir mit unserem Angebot das Leben in unserer Region angenehmer machen können. Steigen sie einfach ein!“

Neu gebaut wurden auf der 48 km langen Bahnstrecke:

  • komplette Signaltechnik
  • 7 Brücken
  • 4 Begegnungsbahnhöfe, gesamt nun: 7
  • 5 ÖPNV-Verknüpfungsstellen
  • 5 neue Haltepunkte
  • 104 Parkplätze für P+R, gesamt nun: 225
  • 8 Behindertenparkplätze, gesamt nun: 12
  • 18 Fahrradabstellplätze, gesamt nun: 53
  • In Bearbeitung: 15 neue Fahrradboxen (5 x Dittersdorf, 10 x Meinersdorf)

Die Bahn-Haltepunkte werden von 20 Buslinien bedient, deren Angebot zum Teil auf C13 und C14 abgestimmt wurde.

Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes, mit Mitteln des Bundes nach Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz sowie Eigenmitteln des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS).

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