Chemnitzer Modell

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Bahn nach Limbach-Oberfrohna: Vorplanungen für Chemnitz-City auf der Zielgeraden

29.09.2021
  • Information zur Vorzugsvariante im Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität
  • Mittellage der Gleise in Theaterstraße plus Rasengleis
  • Keine Verkehrsberuhigung am Marx-Kopf

Chemnitz – Die Planungen für die Bahngleise des Chemnitzer Zentrumsrings kommen entscheidend voran.

Der VMS hat im Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität der Stadt Chemnitz jetzt die Vorzugsvariante vorgestellt. Drei wesentliche Punkte:

  • In Theaterstraße und Hartmannstraße werden die Gleise auf der Straßenmitte liegen. Zuvor war über Seitenlage diskutiert worden.
  • Theaterstraße und Hartmannstraße bekommen überwiegend Rasengleis, das die Fahrgeräusche der Bahnen entscheidend mindert.
  • Durchgangsverkehr in der Brückenstraße (vor Marx-Kopf) wird weiter möglich sein. Es wird keine Verkehrsberuhigung geben.

Während der Planungen war und ist die Meinung der Bürger gefragt.

  • Im April gab es eine digitale Bürgerinformation mit 50 Rückmeldungen von Bürgern und Institutionen.
  • Im Juli fand eine Bürgerinformationsveranstaltung im Carlowitz-Congresscenter statt (rund 100 Teilnehmer).

Mathias Korda, VMS-Leiter Verkehr/Infrastruktur: „Die Bürger können sich auch weiterhin einbringen. Nach Überarbeitung der Pläne für die Vorzugsvariante werden diese im Oktober auf www.vms.de eingestellt.“

Im Dezember 2021 soll der Chemnitzer Stadtrat schlussendlich die Vorzugsvariante auf den Weg bringen. Der Beginn der Bauarbeiten hängt ab von:

  • Genehmigung der Planungen für den Bau des Zentrumsrings (Planfeststellung),
  • Sicherstellung der Finanzierung,
  • Berücksichtigung der Festivitäten rund ums Kulturhauptstadt-Jahr 2025.

Die Stufe 4 ist mit insgesamt 17 Kilometern und einer darin enthaltenen rund 12 Kilometer langen Neubaustrecke die umfangreichste aller Stufen des Chemnitzer Modells. Geplant ist die Herstellung einer neuen, direkten Verbindung vom Chemnitzer Stadtzentrum aus über die Hartmannstraße, danach entlang der Leipziger Straße bis zum Chemnitz-Center und weiter bis nach Limbach-Oberfrohna.

Unterstützt durch Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland