Chemnitzer Modell

Fahrzeuge

Citylink-Bahnen für das Chemnitzer Modell

Nach der Inbetriebnahme der Stufe 0 prüften die Projektverantwortlichen, wie das Chemnitzer Modell weiter ausgebaut werden sollte. Zwischen allen Beteiligten war man sich schnell einig: Das wichtigste Vorhaben ist die Verknüpfung von Eisenbahnnetz und Straßenbahnnetz am Chemnitzer Hauptbahnhof. Dabei war es zunächst nicht nur eine Herausforderung, eine geschickte bauliche Lösung, sondern auch, geeignete Fahrzeuge für den Betrieb auf den drei in nördlicher Richtung von Chemnitz gelegenen Strecken nach Burgstädt, Mittweida und Hainichen zu finden. Von diesen ist nur die Strecke nach Mittweida elektrifiziert.

So standen die Verantwortlichen vor der Entscheidung, zwei verschiedene Fahrzeugtypen mit jeweils passenden Antriebsformen für alle drei Strecken zu beschaffen oder die Strecken nach Burgstädt und Hainichen ebenfalls elektrifizieren zu lassen. Beide Varianten waren wirtschaflich weder machbar noch vertretbar. So entschied man sich für die Beschaffung innovativer Zweisystemfahrzeuge, die auf zwei verschiedene Weisen, nämlich dieselelektrisch auf den Eisenbahnstrecken und rein-elektrisch im Straßenbahnnetz, verkehren können.

 

 

Unterstützt durch Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland