Chemnitzer Modell

Stufe 2: Teilabschnitt Eisenbahn

Aktueller Stand

Das Planfeststellungsverfahren begann am 17. Oktober 2016. Erstmalig ausgelegt wurden die zugehörigen Unterlagen im Frühling 2017. Die Stellungnahmen der Bürger und Träger öffentlicher Belange erforderten im darauffolgenden Winter nach der Einarbeitung aller nötigen Änderungen eine weitere Auslegung. Anschließend, im Spätsommer 2018, fanden die Erörterungstermine zwischen der Anhörungsbehörde, dem Vorhabenträger und den Einwendern statt.

Währenddessen wurde auf der Bestandsstrecke der Eisenbahnverkehr eingestellt, um bis zum Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses inzwischen alle bauvorbereitenden Maßnahmen vorzunehmen. Dabei wurde zunächst das an der Bahnstrecke gelegene Gelände für die Arbeiten vorbereitet, zum Beispiel die Schaffung von Zugängen zu den betroffenen Abschnitten. Außerdem hat man nahe der Verknüpfungsstelle ein Baugleis errichtet. Für die Zeit des Umbaus verkehrt auf der Strecke Chemnitz - Aue Schienenersatzverkehr mit Bussen. Dabei wird durch die Linie 524 vom TU Campus aus bis nach Thalheim das Zwönitztal mit allen an der Strecke gelegenen Orten erschlossen. Die andere Linie 361 verkehrt von Altchemnitz über die Bundesstraße 95, Burkhardtsdorf und Thalheim bis nach Aue.

Am 1. Juli 2019 hat das Eisenbahnbundesamt den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau der Strecke erlassen. Seit Ende Juli 2019 bis voraussichtlich Anfang 2021 erfolgt die Hauptbauleistung für den Teilabschnitt. Aktuell entsteht am Bahnhof Reichenhain eine neue ÖPNV-Verknüpfungsstelle, deren Kontur sich bereits abzeichnet. Am Bahnhof in Dittersdorf werden zurzeit die Eisenbahnbrücken über die Zwönitz erneuert. Währenddessen wird der Bahnhof in Zwönitz zur Kreuzungsstelle umgebaut und erhält ein zweites Gleis inklusive Bahnsteig. Dementsprechend entsteht dort auch ein neuer Bahnübergang. Umfangreiche Arbeiten sind auch an den anderen Stationen, wie beispielsweise in Meinersdorf und am neuen Haltepunkt Thalheim Mitte sichtbar. 

Unterstützt durch Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland