Chemnitzer Modell

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Mit der Bahnreform im Jahr 1994 und der damit verbundenen Regionalisierung des Nahverkehrs der Eisenbahn war zunächst der Freistaat Sachsen für die Aufgabenträgerschaft des SPNV verantwortlich. Diese wurde mit dem sächsischen ÖPNV-Gesetz zum 1. Juni 2002 an die fünf Zweckverbände weitergegeben und damit der lokale Einfluss auf die Weiterentwicklung der Region gestärkt. Die Verankerung macht sich auch in der Vorhabenträgerschaft des Chemnitzer Modells bemerkar: Anfänglich lag das Projekt in den Händen der Chemnitzer Verkehrs-AG. 1997 gründete diese gemeinsam mit der Autobus GmbH Sachsen die City-Bahn Chemnitz GmbH, die daraufhin die Vorhabenträgerschaft und den Vorlaufbetrieb auf der Pilotstrecke übernahm.

Seit 2005 liegt das Projekt in der Verantwortung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) und damit - als typische Eigenschaft von TramTrain-Projekten - die konzeptionelle, finanzielle und technische Verantwortung weiter vor Ort bei der kommunalen Ebene und der umliegenden Region.

Ein solch großes Projekt kann der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) dennoch nicht allein realisieren. Zur Unterstützung bei der Umsetzung wurden mit den wichtigsten Projektpartnern Kooperationen geschlossen: Der Bund und der Freistaat Sachsen stehen dem ZVMS und der Stadt Chemnitz von Anfang an zur Seite und begleiten die Planung für das Chemnitzer Modell. Weitere Partner des Projektes sind die Infrastrukturbetreiber (Deutsche Bahn Netz AG, Regio Infra Service Sachsen GmbH, DB RegioNetz Infrastruktur GmbH Erzgebirgsbahn, Chemnitzer Verkehrs-AG) sowie die Eisenbahnverkehrsunternehmen, mit denen der ZVMS Verkehrsverträge geschlossen hat. Nicht zuletzt spielen auch die Planungs- und Bauunternehmen eine entscheidende Rolle beim Voranschreiten des Projektes.

Unterstützt durch Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.