Chemnitzer Modell

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Präsentation Zweisystemfahrzeug „Citylink Chemnitz“ auf der Verkehrstechnik-Fachmesse InnoTrans 2016

26.09.2016

Projektpartner und VMS präsentieren Zweisystemfahrzeug "Citylink Chemnitz" in Berlin

Die beiden Konsortialpartner Stadler Rail Valencia und Vossloh Kiepe sowie der Verkehrsverbund Mittelsachsen präsentierten vom 20. bis 23. September 2016 das neue Zweisystemfahrzeug "Citylink Chemnitz" für die Linien der "Chemnitz Bahn" auf der internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik „InnoTrans 2016“ in Berlin. Vor Ort waren außerdem Verteter der Aufsichtsbehörde, des Sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) sowie der City-Bahn Chemnitz GmbH und der Chemnitzer Verkehrs-AG als Betreiber und Instandhalter der Fahrzeuge.

Der Citylink war am Samstag, den 17. September mit eigener Kraft von Chemnitz über Döbeln, Riesa, Elsterwerda und Wustermark nach Berlin gefahren. Auf dem Messegelände angekommen, konnte er in den folgenden Tagen durch die Teilnehmer der Fachmesse von innen und außen besichtigt werden. Höhepunkt war die von Stadler organisierte Pressekonferenz am Vormittag des 22. September, bei welcher das Fahrzeug von Iñigo Parra, Geschäftsführer von Stadler Rail Valencia, VMS-Geschäftsführer Dr. Harald Neuhaus sowie Ulrich Lauel, Geschäftsleiter für Schienenfahrzeuge bei Vossloh Kiepe, den anwesenden Medienvertretern vorgestellt wurde.

Im August 2012 waren vom VMS acht Zweisystemfahrzeuge vom Typ „Citylink Chemnitz“ beim Konsortium Vossloh in einem Auftragsvolumen von 42,8 Mio. Euro für die Stufe 1 des Projektes "Chemnitzer Modell" bestellt worden. Nach einer Fördermittelzusage des Freistaates Sachsen folgte im Jahr 2015 die Bestellung von vier weiteren Fahrzeugen mit einem finanziellen Gesamtumfang von 23,7 Mio. Euro für die Stufe 2 des Projektes "Chemnitzer Modell". Das Projekt „Chemnitzer Modell“ verknüpft das regionale Eisenbahnnetz mit dem städtischen Straßenbahnnetz, wofür die Zweisystemfahrzeuge speziell auf die Anforderungen und für den Einsatz als Eisenbahn und Straßenbahn entwickelt, produziert und angepasst werden mussten. Sie können sowohl mit 600/750 V Gleichstrom aus der Oberleitung als auch mit Dieselantrieb betrieben werden.

Bereits seit April 2016 sind die Fahrzeuge auf der Strecke zwischen Chemnitz und Mittweida unterwegs, seit August dieses Jahres verkehren sie zwischen Chemnitz und Burgstädt. Die endgültige Inbetriebnahme der Stufe 1 des Chemnitzer Modells, also der Einsatz zwischen Chemnitz und Hainichen sowie die umsteigefreie Durchfahrt bis zur Zentralhaltestelle, erfolgt am 10. Oktober 2016.

Unterstützt durch Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)