Chemnitzer Modell

Aktuelles

Inbetriebnahme Chemnitzer Modell, Stufe 1

19.08.2016
Chemnitz Bahn

Citylink-Bahnen fahren als „Chemnitz Bahn“ bis zur Zentralhaltestelle 

Am Montag, den 10. Oktober 2016, erfolgt die Inbetriebnahme der Stufe 1 des Projekts „Chemnitzer Modell“. Die Citylink-Bahnen werden ab diesem Tag nach einer offiziellen Begrüßung im Chemnitzer Stadtzentrum den Linienbetrieb bis zur Zentralhaltestelle aufnehmen. Alle Fahrgäste aus Richtung Burgstädt, Mittweida und Hainichen können dann erstmalig umsteigefrei direkt in die Chemnitzer Innenstadt fahren.

Das Herstellerkonsortium Vossloh (Vossloh Kiepe Düsseldorf und Stadler España) hat dem Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) die rechtzeitige Ausführung aller Restleistungen sowie die Behebung der „Kinderkrankheiten“ an den Citylink-Fahrzeugen zugesichert. Die Projektleitung von Vossloh und die Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG) als Antragsteller für die Inbetriebnahmegenehmigung gehen von einer zeitnahen Zulassung nach der Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung (BOStrab) aus.

Da diese Genehmigung für den Betrieb im Chemnitzer Stadtgebiet noch nicht erteilt ist, können die Citylinks aus dem Umland bisher nur bis zum Hauptbahnhof verkehren. „Endlich stehen fahrzeugseitig alle Signale auf Grün“, ist Dr. Harald Neuhaus, Geschäftsführer des VMS erleichtert. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Ziel einer umsteigefreien Verbindung von Stadt und Region für die erste Ausbaustufe des Chemnitzer Modells jetzt endlich in greifbare Nähe gerückt ist.“

Die Genehmigung nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) liegt seit dem 12. Dezember 2015 vor. Zwischen Mittweida und Chemnitz rollen die Bahnen der Linie C14 zuverlässig seit 4. April 2016. Der tägliche Betrieb für die Linie C13 (Chemnitz - Burgstädt) findet seit 8. August 2016 statt. Die Linie C15 von Chemnitz nach Hainichen wird am 10. Oktober 2016 zusammen mit der Durchfahrt bis zur Zentralhaltestelle ebenfalls in Betrieb genommen.

Mathias Korda, Geschäftsbereichsleiter Verkehr/Infrastruktur des VMS, resümiert, dass „im bisher stattfindenden Betrieb nach Burgstädt und Mittweida wichtige Erkenntnisse zur Optimierung der Fahrzeugtechnik gesammelt werden konnten“

 

 

 

Unterstützt durch Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)